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STREULICHT N°3
PHOTOGRAPHY - CINEMATIC

RELEASED AM 14.12.2013 IM ÖSTERREICHISCHEN FILMMUSEUM
 
 
 

Für die Ausgabe N° 3 von STREULICHT - Magazin für Fotografie und Artverwandtes - widmen wir uns dem Spannungsfeld aus Fotografie und dem Kinematographischen.

Film als wesentliche Kunstform seit 1895 wäre ohne Erfindung der Fotografie nicht möglich, denn sie ist die kleinste Einheit des Films und seiner Bewegung, gleichzeitig auch Manifestation des Bewegten.
Dieser Wunsch nach Bewegung zeichnet sich bereits in frühen bildgebenden Verfahren wie beispielsweise der Chronofotografie ab. Denn durch die "Trägheit des Auges", welche auf der Singularität des Bildes beruht, nehmen wir einzelne Bilder als Bewegung war. Und letztendlich ist es diese Singularität der Fotografie, die außerhalb der Projektion - dem filmischen modus vivendi- sichtbar bleibt.

Ein Denken in Bildern generiert sich so aus Vor- und Nachbildern, die in ihrer Bewegung und Verkettung immer auf ein "Außerhalb", den hors moment des einzelnen Bildes verweisen.

"In my film- and because if the very way they float in the current of my normal life- my photographs will become pauses in its fluxes, breaths of fresh air, windows on another time, on other places"
Robert Frank beispielsweise beschreibt die Verwendung von Fotografien in seinen filmischen Arbeiten als kontemplative Momente, welche über das Erzählte im Film hinaus immer weitere Bedeutungszusammenhänge als auch Lücken generieren.

Auch die verbreitete Rezeption des Films über das Medium Video und die ihm anhaftenden Bewegungen des forward-rewinds wird die Narration der Bilder unterbrochen, als auch intensiviert. Gleichzeitig dienen diese Bildbewegungen als Ausgangspunkt für Analyse und selbstreflexives Denken und Sprechen über Film und Fotografie. Und nicht zu vergessen ist es die Montage, welche individuelles filmisches Denken für ein Kollektiv rezipierbar macht, darüber hinaus basieren individuelle und kollektive Gedächtnisse unserer Zeit zu großen Teilen auf dem Bewegtbild, sei es Dokument oder Fiktion.

Wie sich diese beiden wesentlichen Bildformen unserer Gegenwart- Fotografie und Film- gegenseitig durchdringen, beeinflussen, widersprechen und ergänzen ist die grundlegende Fragestellung unserer kommenden Ausgabe- denn schließlich träumen wir in Bewegung und erinnern uns (oft nur) an einzelne Bilder.

 
 
MIT BEITRÄGEN VON  
PIERRE BISMUTH
HANNES BÖCK
PEGGY BUTH
ALAN CICMAK
MICHAEL ETZENSPERGER
HARUN FAROCKI
JEANNE FAUST
ANDREA GNAM
ILSE HAIDER
BERNHARD HETZENAUER
SUSANNE HOLSCHBACH
FIONA LIEWEHR
JOHANN LURF
DORIT MARGREITER
SUSANNE MIGGITSCH
WALTER MOSER
MARTINA SAUTER
LIDDY SCHEFFKNECHT
ANDREAS SPIEGL
BARBARA TOIFL
SERGE & FLORENCE ZREIK

FEATURING:
ROY ANDERSSON
RUDY BURCKHARDT
MICHAEL HANEKE
ERNST SCHMIDT
 
   
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Fotos © Mario Kiesenhofer