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Streulicht, so wird jenes Licht bezeichnet, das durch Reflexion von rauhen Oberflächen in unterschiedlichste Richtungen ausstrahlt und weiter reflektiert; Licht, das Schatten eines Bildes aufhellt, seinen Kontrast mindert.

Die Streuung als Denkfigur und -raum für das Medium der Fotografie zu nehmen, ist der Anlass für diese Publikationsreihe. Diskursive und mediale Erscheinungsformen des Fotografischen auch an seinen Rändern zu untersuchen und diese Ränder nicht als feste Grenzen zu begreifen, ist grundlegend für Streulicht.

Anders als in herkömmlichen Veröffentlichungen und Zeitschriften über Fotografie, ist die Publikation hier selbst Ausstellungsformat, um sich innerhalb fotografischer Bildpraxis zu artikulieren.

Durch die Verschaltung von Theorie und Praxis verstehen wir Fotografie als Kulturtechnik. Diese dialogische Form (Theorie / Praxis 1:2) bildet den Raster, durch den Bildwelten abgetastet werden, ohne sie zu zersetzen und festzuschreiben.

Demnach halten wir die Grenze zwischen Text- und Bildbeiträgen permeabel – sie soll einen individuellen Zugang der Beitragenden ermöglichen, Gedanken auch in Bildern zu formulieren und vice versa.

Denn wie wird die zeitgenössische Bildproduktion von und via Fotografie und ihren artverwandten Formen wahrgenommen? Im Zentrum steht für uns eine bildwissenschaftliche Fragestellung, die jedoch dezidiert subjektiv und individuell ausfallen soll. Jeder Ausgabe ist ein Thema gewidmet, das von unterschiedlichen Blickkonstellationen beleuchtet wird, inklusive Streuung.

 
 

144 SEITEN
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HERAUSGEBER
Amelie Zadeh & Roland Fischer-Briand

ART DIRECTION & DESIGN
Mario Kiesenhofer